9.7.2009 – Traumberuf Terrorist und V-Mann ›123‹ nach Koma auf der Intensivstation des Bundessamt für Verfassungsschutz/BfA

•07/09/2009 • 3 Kommentare

V-Mann ›123‹ im künstlichen Koma …. Überlebenschancen

äußerst gering

Nach über zwei Stunden ging der Prozess gegen Überwachungsmaßnahmen des BfV vor dem Verwaltungsgericht in Berlin am 8.7.2009 zuende.

V-Mann-123 im Koma

Im Wissen darum, wie schwierig und grotesk zugleich es ist, die Nicht-Existenz eines V-Mannes, dessen ›Identität‹ vom BfV mit allen Mitteln geschützt wird, zu beweisen, ist das gestern mündlich verkündigte Urteil eine Sensation und Ermutigung zugleich: Der Klage, die zahlreichen Schwärzungen und die selektive Herausgabe von Akten rückgängig zu machen, wurde stattgegeben. Weder Deutschland, noch ein V-Mann sollen geschützt werden, sondern die gezielte und vorsätzliche Manipulation des G-10-Ausschusses des Bundestages, der schwere Eingriffe in Grundrechte zu genehmigen hat.

Im Fogenden ein Bericht der Frankfurter Rundschau vom 9.7.2009:

Verfassungsschutz in Erklärungsnot

Traumberuf Terrorist

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13.7.2009 – Ausstellung mit Lesung

•07/04/2009 • 1 Kommentar

›Heuschrecken und andere Lehren‹

am Montag, den 13. Juli, 19 Uhr

Café Morgenrot, Kastanienallee 85

Berlin-Prenzlauer Berg

Wirtschaftsexperten und –politiker sagen uns, dass wir seit 2008 in der größten Wirtschaftskrise seit Kriegsende leben.

Seitdem reden alle von der Krise und keiner will’s gewesen sein.

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8.7.2009 – Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Berlin

•07/04/2009 • Kommentar schreiben

Wie im Text ›Ein V-Mann, den es gar nicht gibt‹ ausgeführt, geht es im Prozess darum, nachzuweisen, dass das Bundesamt für Verfassungschutz/BfV zur Bewilligung von Abhörmaßnahmen Beweise frisiert und V-Männer erfunden hat, um so den G-10-Ausschuß im Bundestag zu täuschen. In der anstehenden mündlichen Verhandlung wird der Antrag verhandelt, die geschwärzten Textpassagen wieder lesbar und vorenthaltene Akten zugänglich zu machen.

Mittwoch, den 8. Juli 2009 um 10.30 Uhr

Wetzel ./. Bundesrepublik Deutschland

Verwaltungsgericht Berlin

Kirchstraße 7

10557 Berlin

Wenn Bedarf und Interesse besteht, stehen mein Rechtsanwalt und ich am Ende der Verhandlung für ein Gespräch zu Verfügung.

3.7.2009 – Ein V-Mann, den es gar nicht gibt

•07/03/2009 • 6 Kommentare

Der  V-Mann “123″ – nicht einmal ein Schatten seiner selbst…

Ein V-Mann des hessischen Verfassungsschutzes will das Gespräch seines Lebens mitgehört haben. Der einzige Haken an der sensationellen Geschichte ist, dass es den V-Mann ›123‹ gar nicht gibt…


1998 wurde im Rahmen eines Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (nach § 129a) vom Bundesamt für Verfassungsschutz/BfV Maßnahmen zur Telefon- und Briefüberwachung beantragt.

Ein solcher Eingriff erfolgt – der geltenden Rechtsprechung folgend – nicht aufgrund der politischen Einstellung, sondern durch Darlegung ›tatsächlicher Anhaltspunkte‹, was – immerhin – einem Wirklichkeitsgrad von plus/minus 50 % entspricht.

In diesem Fall musste ein einziger ›tatsächlicher Anhaltspunkt‹ reichen, der es dafür in sich hatte: Ein V-Mann des hessischen Verfassungsschutzes will just vor Beantragung oben erwähnten Eingriffs ein Gespräch zwischen mir und anderen Personen mitbekommen haben. Anschließend soll und will der V-Mann das Gespräch protokolliert haben. Von den durch Schwärzungen unkenntlich gemachten Passagen abgesehen gleicht es einer Lebensbeichte, die von schwerer Kindheit und Leben als Berufsrevolutionär über aktuelle bis hin zu geplanten Anschlägen reicht.

Nich einmal der Schatten seiner selbst

Nich einmal der Schatten seiner selbst

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30.6.2009 – Michael Jackson – Eine tödliche Verwechslung

•06/30/2009 • Kommentar schreiben

Eine tödliche Verwechslung

Michael Jackson

ist an einer Überdosis Second Life gestorben:

Er hat das Leben als King of Pop

das Leben auf seiner Neverland-Ranch

für das wirkliche Leben gehalten

Michael Jacksons Second Life

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24.6.2009 – Krieg ist Frieden

•06/24/2009 • Kommentar schreiben

Wiederaufbau-Fallen

Seitdem

Deutschland auch am Hindukusch[1] verteidigt wird

sterben deutsche Soldaten in Afghanistan.

Einfach so, irgendwie.

++

Nun sind

Drei deutsche Soldaten bei Kundus

gefallen[2]

+++

Sie seien

für den Frieden

gefallen

weiß der Verteidigungsminister Jung

seit Beginn des Krieges 2001

++++

Was machen Soldaten dann im

Krieg?

+++++

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20.6.2009 – Was und wo Demokratie ist, bestimmen “wir” … am Beispiel des Irans (Aktualisierung)

•06/20/2009 • 5 Kommentare

Unruhen im Iran

Für die meisten Privat- und Staats-Medien stand schon lange vor der Präsidenten-Wahl fest: Im Iran herrscht eine Diktatur mit einem wahnsinnigen ›Führer‹ an der Spitze.

Iran

Genauso viel Wahnsinn braucht man, um sich dann eine Wahlbeteiligung von ca. 80 Prozent der Stimmberechtigten zu erklären. Einen Wahlkampf, der erbittert geführt wurde und ganz offensichtlich mehr war, als ein Showkampf zwischen ein- und demselben. Wie anders erklärt sich die Zerrissenheit verschiedenen Machtfraktionen innerhalb des iranischen Systems, nach diesem Wahlergebnis?

Wie gesagt, über 80 Prozent gingen zur Wahl. Lange Schlangen vor den Wahllokalen, geduldiges Warten, um die Stimme abzugeben – für eine Diktatur doch recht ungewöhnlich, während sich in den ›Mutterländern‹ der Demokratie gerade einmal 40 Prozent zu den EU-Wahlen schleppten.

Die Wahl wurde schnell und offiziell zugunsten des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad entschieden. Über 60 Prozent sollen ihnen gewählt haben. So schnell die abgegebenen Stimmen auszählt waren, so schnell stand für westliche Medien fest: Das kann nur Wahlbetrug sein, den nachzuweisen bekanntlich auch in ›Mutterländern‹ der Demokratie schwer bis unmöglich, auf jeden Fall langwierig ist. Als einziger ›belastbarer‹ Beweis müssen zurzeit westliche Prognosen herhalten, nach denen es ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben sollte und ein Sieg des ›Reformers‹ nicht ausgeschlossen werden könne. Was den Reformer Mirhossein Mussawi vom amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in puncto demokratischer Rechte und wirtschaftlicher Gerechtigkeit unterscheidet, interessiert(e) die westlichen Medien nicht.Wie in allem parlamentarischen Ordnungen stehen die darin zugelassenen Parteien für verschiedene Varianten im System – auf dem Boden der jeweiligen Verfassung.

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7.6.2009 – Europawahl

•06/07/2009 • Kommentar schreiben

Wählen Sie die Form Ihrer Entmündigung frei und selbstbestimmt…

Europawahl-2009

Wer sich das Angebot genauer anschauen möchte, der wähle bitte jetzt und hier:

http://www.ipernity.com/doc/wolfwetzel/5056729/sizes

31.5.2009 – Geiselnahme bei Opel beendet

•05/31/2009 • Kommentar schreiben

Geiselhaft und Komplizenschaft


Wer befreit wen?

Es ist eine der spektakulärsten Geiselnahmen der Neuzeit, die uns seit Tagen in Atem hält. Mit ungeahnter Dreistigkeit war eine schwerbewaffnete Gruppe in ein Unternehmen eingedrungen, das man vor solchen Attacken sicher glaubte. Nachdem sie den Werkschutz kampflos ausgeschaltet hatte, nahm sie unzählige Personen als Geiseln. Wie viele in der Hand der Geiselnehmer sind, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ungeklärt. Man muss jedoch davon ausgehen, dass sich über 20.000 Personen in der Gewalt der Kidnapper befinden.

GM-Opel: Wer befreit wen?

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26.5.2009 Die Erschießung von Benno Ohnesorg – 40 Jahre Vertuschung

•05/26/2009 • 2 Kommentare

Vom deutschen Polizisten,

der in Notwehr handelte

zum

Stasi-Spion als Auftragskiller


Die Erschießung von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967

Über 40 Jahre wollte es niemand wirklich gewesen sein.

Über 40 Jahre war der Staatsschutzbeamte Karl-Heinz Kurras, der Benno Ohnesorg erschoss, im besten Fall in lebensbedrohlicher Bedrängnis, im schlimmsten Fall überfordert.

Jetzt steht fest:

Die Stasi war’s!

Am 22. Mai 2009 platzierten FAZ und BILD »brisante« Enthüllungen auf ihren Frontseiten:

»Ein Stasi-Mitarbeiter erschoss Benno Ohnesorg.« (FAZ)

»Stasi-Spion erschoss Benno Ohnesorg.« (BILD)

Über 40 Jahre war es kein Mord, keine gezielte Liquidierung – jetzt, wo es kein deutscher Polizist gewesen sein soll/kann, sondern ein Stasi-Spion, schon….

Ein makabrer Beitrag zu 60 Jahre Grundgesetz!

Was war am 2. Juni 1967 geschehen, wer schoss tatsächlich und wie wurde der Fall politisch und juristisch ›aufgeklärt‹?

2-Juni: In Bewegung bleiben weiterlesen ‘26.5.2009 Die Erschießung von Benno Ohnesorg – 40 Jahre Vertuschung’