Besetzen lohnt sich –bleiben auch !!!
Am 20. Oktober besetzten TeilnehmerInnen einer studentischen Vollversammlung das Haus in der Schumannstraße 60. Sie machten auf den Widerspruch zwischen skandalösem Leerstand von Landes-Immobilien und der katastrophalen Wohnraumnot in Frankfurt aufmerksam. Während die Polizei das Haus noch am gleichen Abend mit brutaler Gewalt räumte, bekundeten zahlreiche BürgerInnen ihre Solidarität mit den AktivistInnen.
So ist in den „Häuserkampf von oben“ (Vertreibung, Mieterhöhungen, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Gentrifzierung usw.) glücklicherweise auch Bewegung von unten gekommen.
In Frankfurt sind ebenso wie in anderen Städten zahlreiche Initiativen entstanden: MieterInnen-Initiativen, Recht auf Stadt-Gruppen, Gruppen gegen Privatisierungspläne und Großprojekte…
Es gibt viele grundsätzliche Fragen, die alle Initiativen beantworten müssen/sollten und es gibt hoffentlich auch den Wunsch, die unterschiedlichen Initiativen zusammenzubringen, gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Andrej Holm und Wolf Wetzel referieren und gehen auf folgende Themen ein:
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