Rosa Luxemburg als OB-Kandidatin in Frankfurt

Es ist Wahlkampf in Frankfurt. Es geht um das Oberbürgermeisteramt 2018.

Große Plakate versprechen noch viel Größeres.

 

Der amtierende und lächelnde Oberbürgermeister Feldmann verspricht kostenfreie Kitaplätze.

Die lächelnde CDU-Kandidatin verspricht noch kostenfreiere Kitaplätze.

Der amtierende, lächelnde Oberbürgermeister verspricht die Mieten zu stoppen.

Die lächelnde CDU-Kandidatin verspricht noch viel billigere Wohnungen.

Der amtierende, lächelnde Oberbürgermeister verspricht ein sicheres

und sauberes Frankfurt.

Ob-Feldmann-Sicher-2018

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Liebes Rotkäppchen

Ein unheiliges Gleichnis

Liebes Rotkäppchen

So siehst Du aus.

Du

blutjung, voller mädchenhafter Unschuld und selbstloser Gaben im Korb.

Und Ich

Das Böse, mit lechzender Zunge und aufgestelltem Fell

auf dem allerletzten Sprung

Dich aufzufressen.

Rotkäppchen-Wolf

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Flucht(ur)sachen zurücknehmen

Die deutsche Bundesregierung betont

seitdem es Flüchtlinge und Ursachen gibt,

dass sie beides

Entschuldigung

Letzteres auch bekämpfen will und möchte.

 Jetzt hat die deutsche Bundesregierung dieses Versprechen

auf wahrhaft fantastische Weise eingelöst.

 abschiebeabkommen-afghanistan-2016 Den Rest des Beitrags lesen »

Sieben zerstörte Polizeifahrzeuge – eine Milieutat

Sieben zerstörte Polizeifahrzeuge – eine Milieutat

Am Vorabend des 1. Mai 2013, kurz nach Mitternacht, wurden in Frankfurt sieben abgestellte Polizeifahrzeuge mutwillig angezündet und teilweise komplett zerstört. Laut Polizeiangaben handelte es dabei um Einsatzfahrzeuge der bayerischen Bereitschaftpolizei. Auf bis zu 500.000 Euro schätzt der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) den Schaden, den Brandstifter dabei angerichtet hatten.

Sieben ausgebrannte Polizeifahrzeuge – Ermittlungen in alle Richtungen – eine für nicht möglich gehaltene Wendung:

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23.7.2010 – Ver-Fassungslos

Für Bodo

und viele andere


Man kann die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland

für einen schlechten Witz halten

angesichts dessen

was sie hätte hinter sich lassen müssen.

Man kann sie für einen elenden Kompromiss halten

damit all die Filbingers, Gieseckes und Schleyers weitermachen konnten,

nahtlos, straflos, erfolgreich.

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8.4.2011 – In Gedenken an Juliano Mer Khamis

Juliano Mer Khamis, Direktor des Freedom Theatre Jenin (1958–2011)

Er wurde am  4. April 2011 auf offener Straße im palästinensischen Flüchtlingslager Jenin erschossen.


Seine wunderbare,

sich im Absurden bewahrheitende ethnische Gleich-Gültigkeit

hat ihm das Leben gekostet:

„Ich bin 100 prozentiger Jude und 100 prozentiger Palästinenser“


Der Kampf um eine befreite Gesellschaft,

die sich jenseits nationaler Zugehörigkeit entwickeln und behaupten muss,

wird – hoffentlich – überleben.

Wolf Wetzel

25.11.2009 -Nachruf auf Joschka Fischer

Vom Street- zum Businessfighter

»Ich gebe zu:

Ich mag Grenzüberschreitungen und

hasse eingefahrene Schützengräber.

Ich sag’ immer:

Lass mal in den anderen Graben rübergucken,

vielleicht geht da was[1]

Dieses ungezwungene Geständnis machte der Ex-Außenminister Joschka Fischer

im Jahr 2009 gegenüber der FAZ

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