Facebook schützt keine (nackten) Kinder, sondern jene, die (auch) Kinder ums nackte Überleben rennen lassen

In der auflagestärksten Zeitung Norwegens, ‚Aftenposten’ erschien ein Schwarz-Weiß-Bild, das der Fotograf Nick Ut gemacht hatte. Mehrere Kinder rennen schreiend, weinend und angstvoll nach hinten schauend auf den Betrachter zu. Eins der Kinder, ein Mädchen ist nackt. Alle rennen um ihr Leben. Hinter ihnen sieht man Soldaten, die ebenfalls vor dem fliehen, was sich hinter ihnen allen ereignete. Dort sieht man eine sich über die ganze Bildbreite erstreckende dunkel-graue Rauchfront.

 Dieses Bild hat Facebook zensiert, also eigenmächtig gelöscht, mit einer mehr als selbst entblößenden Begründung: Es sei kinderpornografisch …

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1.9.2014 – Der Fall Jakob von Metzler – mehr als ein (schlechter) Film

Am 1.9.2014 strahlt das ZDF das ›fiktionale Filmprojekt‹ des Regiseurs Stephan Wagner aus, das auch als Thriller angeboten wird:

›Der Fall Jakob von Metzler‹ (D 2012)

In der Filmankündigung ist zu lesen:
»Im Herbst 2002 wird der elfjährige Bankierssohn Jakob von Metzler entführt. Der Entführer fordert eine Million Euro. Am Tag nach der Geldübergabe kommt es zur Festnahme von Magnus Gäfgen. Der Entführer beteuert mehrmals, dass Jakob noch lebt, weigert sich jedoch über Stunden hinweg, den Aufenthaltsort des Kindes preiszugeben. Schließlich entschließt sich der damalige Polizei-Vizepräsident Wolfgang Daschner, der um das Leben des Opfers fürchtet, dem Entführer durch einen ihm untergebenen Kriminalhauptkommissar die Anwendung unmittelbaren Zwanges anzudrohen.

 

Quelle: spiegel-tv

Quelle: spiegel-tv

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Staatsterrorismus und Kindesmörder

Staatsterrorismus und Kindesmörder

Am 28. Juli 2014 ließen uns die gutinformierten Kreise wissen, dass die israelische Regierung unter dem Ministerpräsidenten Netanjahu »unter Druck« geraten sei. Auf der einen Seite habe der US-Außenminister Kerry auf eine Waffenruhe gedrängt, auf der anderen Seite würden die Stimmen in den eigenen Reihen immer lauter, dass man den Krieg in Gaza härter, entschiedener führen müsse.

Man fragte sich unwillkürlich, was diese Regierungsmitglieder damit meinen könnten? Bombardierung von Wohnhäusern ohne Vorwarnung? Mehr Geißelnahmen und Ermordungen?

Auch diese Frage könnte man sich stellen: Was für Regierungsmitglieder müssen das sein, die den bisherigen Krieg nicht mörderisch genug finden?

All diese Fragen haben sich erübrigt: Am 29. Juli 2014 bombardierte die israelische Luftwaffe das einzige Stromkraftwerk in Gaza. Nachdem die israelische Regierung bereits mit dem Krieg die Stromlieferung nach Gaza stoppte, leben seit dem 29. Juli 2014 ca. zwei Millionen Menschen ohne Strom:

»Das Kraftwerk erzeugt Strom für Haushalte, Betriebe, Krankenhäuser und Wasserpumpen im Gazastreifen. Die Stadtverwaltung von Gaza warnte vor einer Wasserknappheit. Das Kraftwerk deckt bis zu zwei Drittel des Energiebedarfs von Gaza. Die örtliche Energiebehörde erklärte, das Kraftwerk könnte für ein Jahr ausfallen.« (n-tv vom 29.7.2014)

 

Gaza-Kraftwerk-7-2014

 

Wenn es kein Kraftwerk in Gaza ist, wenn eine zivile Einrichtung nicht von der israelischen Armee zerstört wird, dann ist das für diese ›Wertegemeinschaft‹ unstrittig ein Kriegsverbrechen, ein eklatanter Völkerrechtsbruch. Das Kraftwerk liegt aber in Gaza – und das liegt außerhalb des UN-Völkerrechts, außerhalb internationaler Rechtsgarantien.

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3.8.2014 – Veranstaltung in Dortmund: Krieg ist Frieden

Im Rahmen der Kampagne

›Heute wie vor 100 Jahren: Krieg dem Krieg! Für die soziale Revolution!‹

findet in Dortmund am 3. August 2014 um 16 Uhr

im Langer August, Braunschweiger Str. 22, folgende Veranstaltung statt:

Krieg ist Frieden – von Orwell (1984) bis Gauk (2014)

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Vom ›Euro-Maidan‹ zum Schokoladenmilliardär Poroschenko Teil II

Vom ›Euro-Maidan‹ zum Schokoladenmilliardär Poroschenko

Too little, too late
Zur Erklärung des Koordinationskreises von Blockupy über den neoliberal-faschistischen Umsturz in der Ukraine

Der Koordinierungskreis/KO von Blockupy hat am 13.5.2014 eine Erklärung zur aktuellen Lage in der Ukraine veröffentlicht (siehe unten).

In Kiew ist unter maßgeblicher Führung und praktisch im Beisein des Außenministers der BRD spätestens ab dem 21. Februar ein neoliberal-faschistisches Regime[1] installiert worden. Eines seiner Hauptanliegen ist der möglichst rasche Beitritt der Ukraine in EU und NATO, also dem Diktat der Troika zu folgen. Diejenigen, die dieses Regime auf der Straße (gegen die rivalisierenden Oligarchen der Fraktion, die unter Janukowitsch lieber unter der Kontrolle des russischen Imperialismus bleiben wollte, als unter der von EU und USA) erkämpft haben, sind nachweislich glühende Nationalisten, die sich nicht scheuen, auf die ukrainischen Nazikollaborateure um Stepan Bandera als Vorbild zu verweisen und auch in anderer Hinsicht den vor wenigen Tagen explizit als „Befreier“ gefeierten Hitler, Goebbels und Co. als ihre Vorbilder sehen. Es ist bezeichnend, daß dieser nationalistische, rassistische und faschistische Umsturz als einzigen politischen Hauptinhalt die Forderung des Beitritts zur EU hat – ohne eine Vorstellung von der Verbesserung äußerst mieser Lebenbedingungen auch nur zu skizzieren. Das sagt Entscheidendes über den Charakter nicht nur der Kiewer Junta, sondern auch der EU und seiner dominierenden politischen Macht, Deutschland.[2]

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Die ›Rote Linie‹ gilt fast für alle …

Die ›Rote Linie‹ gilt fast für alle …

Seit Wochen wird die ›freie Welt‹ auf einen Krieg gegen Syrien eingestimmt. Nachdem die Bewaffnung eines Teils der syrischen Opposition nicht zum erwünschten Erfolg geführt hat, wurde der Einsatz von Giftgas als Kriegsgrund genannt. Ohne Beweise dafür vorzulegen, wurde die syrische Regierung dafür verantwortlich gemacht. Damit habe sie die ›rote Linie‹ überschritten, die der US-Präsident Barak Obama als humaner Kriegsherr gezogen hatte.

Denn mit dem Einsatz von Drohnen hat bekanntlich Barak Obama kein Problem, egal wo auf der Welt. Auch mit Entführungen und Folterungen im Rahmen des Rendition-Programmes haben Barak Obama und seine Regierung kein Problem. Also muss man irgendwo eine Grenze ziehen. Wer könnte das besser und ganz alleine, als ein US-Präsident.

Nun kommen die Vorbereitungen für einen Kriegseinsatz ins Wanken.

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Bio-Terrorismus – made in USA Anthrax-Spuren und Desinformationskrieg

Bio-Terrorismus – made in USA

 

Anthrax-Spuren und Desinformationskrieg

 

Am 2. Oktober 2001 wurde ein Fotoredakteur des Boulevardblatts ›The Sun‹ mit schweren Fieberkrämpfen und Artikulationsstörungen in das John F. Kennedy-Hospital in Atlantis im US-Staat Florida eingeliefert. Zuerst vermuteten die Ärzte eine Hirnhautentzündung. Im Zuge von Laboruntersuchungen stießen sie jedoch auf Sporen, deren Bild alsbald tausendfach vergrößert und einige Tage später millionenfach medial verbreitet auf den Frontseiten aller Zeitungen zu finden waren: Anthrax (Bacillus anthracis), zu deutsch, Milzbranderreger.

Während die Suche nach der Ursache für diese rätselhafte und absolut seltene Krankheit seine Zeit dauerte, stand mit dem ersten Milzbrandopfer eines sofort und zweifelsfrei fest: Dieser Milzbrandfall ist kein wie auch immer zustande gekommener Unfall, sondern das Werk von Bin Laden bzw. des ›terroristischen Netzwerkes‹ Al Qaida, denen die USA einen Tag nach den Anschlägen vom 11.9.2001 den Krieg erklärten.

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