Vom Krieg gegen den Irak bis zur NATO im permanenten Kriegszustand


Der US-alliierte Krieg gegen den Irak 1991

Das Verhältnis der US-Alliierten zu Diktaturen bestimmt sich nicht nach deren Grausamkeit, sondern nach deren Nützlichkeit.

Am 2.8.1991 marschierten irakische Truppen in den Kuwait ein. Was anfangs wie ein regionaler, inner-arabischer Konflikt aussah, entwickelte sich in den folgenden Monaten zum ersten US-alliierten Krieg[1] in der Golfregion nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Gründe für die offenen Kriegsdrohungen der USA gegen den Irak variierten, je nach Zielgruppe und Geschmack: Mal war es die Besetzung des Kuwaits, ein anderes Mal die Behauptung, der Irak stünde kurz vor dem Besitz einsatzfähiger Atomwaffen. Dazwischen waren auch weniger edle Kriegsgründe, schlicht ökonomische und strategische Interessen der USA, vernehmbar.

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Von der »Weltinnenpolitik« zum World-Trade-War

Auf der Rückseite des amerikanischen Traumes …“[1]

Am 11.9.2001 wurde das World Trade Center in New York durch zwei entführte Linienflugzeuge zerstört. Am selben Tag beschädigte ein drittes entführtes Flugzeug Teile des amerikanischen Verteidigungsministeriums, des Pentagon, in Washington schwer. Ein viertes Flugzeug zerschellte, ohne ein weiteres, unbekanntes Ziel zu treffen.

Auch wenn weder die AngreiferInnen, noch deren Ziele bekannt sind, kann davon ausgegangen werden, dass beide Ziele nicht zufällig gewählt wurden.

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