Bio-Terrorismus – made in USA Anthrax-Spuren und Desinformationskrieg

Bio-Terrorismus – made in USA

 

Anthrax-Spuren und Desinformationskrieg

 

Am 2. Oktober 2001 wurde ein Fotoredakteur des Boulevardblatts ›The Sun‹ mit schweren Fieberkrämpfen und Artikulationsstörungen in das John F. Kennedy-Hospital in Atlantis im US-Staat Florida eingeliefert. Zuerst vermuteten die Ärzte eine Hirnhautentzündung. Im Zuge von Laboruntersuchungen stießen sie jedoch auf Sporen, deren Bild alsbald tausendfach vergrößert und einige Tage später millionenfach medial verbreitet auf den Frontseiten aller Zeitungen zu finden waren: Anthrax (Bacillus anthracis), zu deutsch, Milzbranderreger.

Während die Suche nach der Ursache für diese rätselhafte und absolut seltene Krankheit seine Zeit dauerte, stand mit dem ersten Milzbrandopfer eines sofort und zweifelsfrei fest: Dieser Milzbrandfall ist kein wie auch immer zustande gekommener Unfall, sondern das Werk von Bin Laden bzw. des ›terroristischen Netzwerkes‹ Al Qaida, denen die USA einen Tag nach den Anschlägen vom 11.9.2001 den Krieg erklärten.

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16.6.2010 – Über einen Versuch, Folter demokratietauglich zu machen

Die Folter führt aus den Gestapo-Kellern nicht zur Rettung von

Menschenleben – sondern nach Abu Ghraib

Am 31.5.2010 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg die Folterandrohung gegen Magnus Gäfgen während einer Vernehmung im Frankfurter Polizeipräsidium im Jahr 2002 als einen Verstoß gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention, das Folterverbot, verurteilt.

Auffallend kurz wurde in den Leitmedien darüber berichtet, ganz schnell war das Thema vom Tisch. Aus gutem Grund: Es ging um weit mehr als einen Vizepolizeipräsidenten, der ganz alleine und einsam mit Folter Leben retten wollte. Zum Beispiel um die Rolle des Innenministers Bouffier, der bald das Ministerpräsidentenamt antreten wird…

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