29.8.2010 – Sie haben ein Recht….

Wenn ihr wissen wollt, warum ihr länger arbeiten, weniger verdienen, früher sterben sollt, dann fragt einfach eure Beraterbank:

Mit dem Slogan „Sie haben ein Recht auf die beste Bank“ wirbt die Commerzbank in großen Anzeigen dieser Tage. Der Spruch ist auf doppelte Weise markaber. Die Bank, die sich für die Beste hält, wäre eigentlich längst pleite, wenn nicht die gegenwärtige schwarz-gelbe Regierung diese Bank teilverstaatlicht hätte, wohinter sich nichts anderes verbirgt als der Umstand, dass mehr als 18.000.000.000 Euro Verluste eines privatkapitalistischen Unternehmens sozialisiert worden sind: „18,2 Milliarden Euro gab der Staat insgesamt und bekam dafür ein Viertel des Geldhauses.“ (FR vom SPIEGEL ONLINE vom 22. Mai 2010)

Das Recht (auf die beste Bank) ist selten so demaskiert worden, wie in infolge dieses Finanzkrieges: Während Großbanken Milliarden-Verluste machen können, ohne unternehmerische, strafrechtliche, finanzielle Konsequenzen, wird die Mehrheit der Bevölkerung für die Hunderte von Milliarden an Euros mit noch längerer Lohnarbeit, noch weniger Lohn, noch mehr Sonderzahlungen, noch weniger Rente und noch früherem Tod bezahlen müssen.

Wer mehr dazu wissen möchte, dem sei folgender Text ans Herz gelegt: https://wolfwetzel.wordpress.com/2010/08/14/14-8-2010-uber-die-machtigkeiten-von-banken/

Wolf Wetzel

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28.8.2010 – Über die Mächtigkeiten von Banken…(aktualisiert)

im Kapitalismus und im antisemitischen Weltbild.

Wenn zur Blockade von Banken aufgerufen wird, hat man es nicht nur mit der Polizei zu tun, sondern mit einem Sack voller Bedenken, Zweifel und Vorbehalte. Die guten Gründen sind einfach zu benennen: Nirgendwo anders liegen Überschneidungen zwischen antisemitischen Stereotype, antisemtischen Verschwörungstheorien und antikapitalistischer Kritik – auf den ersten Blick – so nahe, wie beim Thema ›Banken‹ und ›Finanzkapital‹.

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18.2.2010 – Eine Reise durchs Organisierte Verbrechen mit staatstragendem Charakter/Hessenkrimi III

Warum bezahlt der Staat 2,5 Millionen Euro für eine CD, die 200 bis 400

Millionen Steuernachzahlungen einbringt und lässt jährlich 30 bis 40 Milliarden

Euro auf der Straße liegen?

Wenn Politiker schlagartig den Rechtsstaat entdecken

Seitdem ein neue Daten-CD mit Kontodaten und -bewegungen der Schweizer Bank ›Credit Swiss‹ aufgetaucht sind, wird in Deutschland heftig und leidenschaftlich darüber gestritten, ob man illegal beschaffene Daten durch den Staat ankaufen könne, um Steuerhinterziehung zu verfolgen. Man diskutiert marktwirtschaftlich das Preis-Leistungsverhältnis: 2,5 Millionen Euro Lösegeld für 200- 400 Millionen Steuer-Mehreinnahmen. Drunter und rüber geht in punkto Legalitätsprinzip: Darf sich der Staat krimineller Handlungen und Methoden bedienen, um so in den Besitz von ›Beweismittel‹ zu gelangen, die schwerwiegende kriminelle Handlung aufklären helfen? Wie illegal, wie rechtwidrig darf der Staat sein, um das Legalitäts- und Rechtsstaatsprinzip durchzusetzen?

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18.1.2010 – Hessenkrimi II (aktualisiert)


Wenn Wirtschafts- und Regierungskriminalität ein Regelwerk bilden ist das O.K.

Vorwort

Wenn Milliardenbeträge illegal ins Ausland verschoben, ›Kriegskassen‹ angelegt werden, um Wahlen zu kaufen, Öffentlichkeit zu generieren, Regierungen zu belohnen, große Wirtschaftsaufträge über Bestechungen zu akquirieren,

wenn dabei Finanzministerien, Gerichte und Parteien durch Schaffung rechtsfreier und verfolgungsfreier Zonen Lotsenfunktion übernehmen

wenn unliebsame Zeugen dieser Vorgänge aus dem Weg geräumt, mundtot und psychiatrisiert werden

wenn große Medien publizistischen Begleitschutz leisten, Informationen verschweigen und Jagd auf die wenigen machen, die diese Zusammenhänge aufzudecken bereit sind…

… dann glaubt man, dass dies (nur) in Russland, in den ehemaligen Ostblockstaaten, vielleicht auch in Italien, im Land der Mafia und Berlusconis, möglich ist, aber ganz bestimmt nicht in Deutschland.

Diese Recherche möchte dieses gut-bezahlten Eindruck zerstören:

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