Kaiser-Schmarrn

Der Kaiser, die WM 2006, das Sommermärchen und der Schmarrn

»Franz Beckenbauer hat erstmals detailliert zu den Vorwürfen in der Affäre um die Vergabe der WM 2006 Stellung bezogen. Der 70-Jährige äußerte sich in einem Interview der Süddeutschen Zeitung zu den belastenden Behauptungen, verwies allerdings bei den entscheidenden Fragen auf Erinnerungslücken.
Den Stimmenkauf, ein zentraler Vorwurf, schloss Beckenbauer dagegen kategorisch aus. Eine Vehemenz, die angesichts weiterer Aussagen Beckenbauers verwundert: Er habe damals nie etwas hinterfragt, sondern stets nur gegengezeichnet.
›Ich habe immer alles einfach unterschreiben, ich habe sogar blanko unterschrieben. Ich war ja nicht nur für die WM unterwegs, ich habe ja etwas anderes auch noch zu tun gehabt. Ich war Präsident des FC Bayern‹,
sagte Beckenbauer.« (Die Welt vom 20.112015)

Wenn Franz Beckbauer alles »blind« unterschrieben hat, also so, wie man einen Pass »blind« spielt, dann ist das gut und lange einstudiert und perfekt abgesprochen.

Sollte man ihm dennoch blind vertrauen, müßte man ihm – zum eigenen Schutz – die Geschäftsfähigkeit absprechen.

Wolf Wetzel

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