Monopoly und/oder Barricada – Wem gehört die Stadt /Teil II

Im ersten Teil sollten die Fragen beantwortet werden:

1. Hat sich etwas in den letzten 30 Jahren verändert und wenn ja, was genau … und: Warum muss man das wissen!

2. Gentrifidingsbums – ein Anliegen mit vielen Missverständnissen. Also von eingeworfenen Scheiben und aufgeworfenen Fragen

Der zweite Teil widmet sich den Fragen:

3. Der sinkende Regierungstanker: Primat der Politik versus Diktatur des Marktes

4. Kurswechsel: Es geht um die Lords dieser Stadt-Politik und erst dann um die Gentries.

5. Strategien: Gegen Aufwertungen hilft kein Klagen, sondern nur eines: Entwertung

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Monopoly und/oder Barricada – Ein Rück- und Ausblick auf Häuser – und Stadtkämpfe/Teil I

Im Rahmen der Woche der Widerspenstigen fand anläßlich des 30-jährigen Jubiläums des Häuserkampfes in Berlin-West die Veranstaltung  Unser Kiez, unsere Häuser, unsere Steine? statt. (Referenten: Andrej Holm und Wolf Wetzel)

grüne Stadtherren


Das Anliegen dabei war und ist, nicht auf aufregende Zeiten zurückzublicken, sondern den Fragen nachzugehen, die damals aufgeworfen wurden und liegen geblieben sind.

Der Beitrag gliedert sich in fünf Blöcke:

1. Hat sich was in den letzten 30 Jahren etwas verändert und wenn ja, was genau … und: Warum muss man das wissen!

2. Gentrifidingsbums – ein Anliegen mit vielen Missverständnissen. Von eingeworfenen Scheiben und aufgeworfenen Fragen

3. Der sinkende Regierungstanker: Primat der Politik versus Diktatur des Marktes

4. Kurswechsel: Es geht um die Lords dieser Stadt-Politik und erst dann um die Gentries.

5. Strategien: Gegen Aufwertungen hilft kein Klagen, sondern nur eines: Entwertung

Teil I

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Steht die Frankfurter Skyline vor ihrem Abriss?

Seit ein paar Jahren kämpfen Initiativen wie ›Recht auf Stadt‹ oder ›Uns gehört die Stadt‹ um ein paar Quadratmeter Stadt, für Interessen, die angesichts durchkapitalisierter Städte regelmäßig auf der Strecke bleiben.
Wie ›befreit‹ ein Prozent der Stadtbevölkerung auftritt, wie es mit Geld, Macht und Recht(losigkeit) um sich wirft, beschreibt dieses Beispiel.

Ob der Nachbar des Bürohochhauses in der Eschersheimer Landstraße 14, nahe der Frankfurter City genau wusste, was er tat, ist nicht überliefert. Er klagte jedenfalls als Anwohner gegen eine Baugenehmigung aus dem Jahr 2009, die dem Eigentümer die Genehmigung erteilte, besagtes Bürohochhaus in ein Hotel umzubauen. Beabsichtigt oder nicht, brachte er einen Stein ins Rollen, der noch in so manches Chefzimmer fliegen könnte.

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Danke von eyes wide shut … and open

Danke.

Das World Wide Web ist ein Darkroom. Die zahlreichen Klicks und FollowerInnen sagen einem, dass jemand im (virtuellen) Raum ist, aber wenn man ihn betritt, sieht man niemand – außer den digitalen Spuren, die ihr hinterlassen habt. Mit dieser blendenden (Un-)Gewissheit möchte ich euch sagen: Ich bedanke mich für euer gedankliche/digitale Wegbegleitung.

Da mir das Buch ›Häuserkampf I – Wir wollen alles – Beginn einer Bewegung‹ am Herzen liegt, mich die Ereignisse und Erlebnisse glücklicherweise mehr geprägt haben als alles andere, möchte ich euch mit drei Zitaten dazu einladen:

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