Vom ›sozialen Frieden‹ eines Kanzlerkandidaten mit Penthouse-Blick

»In den Penthouse-Wohnungen kann man auf Dauer nur in Ruhe wohnen, wenn auch in den mittleren Etagen Hausfrieden herrscht und man es auch aus dem Untergeschoss nach oben schaffen kann«

erklärte Peer Steinbrück seinen Genossen, unten, im Publikum, als er seine Nominierungsrede zum Bundeskanzler hielt.

Was für ein rührendes Bild entwirft er uns da, was für eine heile Welt will er uns vorgaukeln, was für eine dämliche Metapher will er uns verkaufen.

Ja, er möchte sich mit ganzer sozialdemokratischer Seele dafür einsetzen, dass auch in Penthäusern (Haus-) Frieden und ein lebendiges Queer der Klassen herrscht. Was hat der Mann doch für Sorgen, einer, der davon gut lebt, dass es anders, ganz anders ist.

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