Quo vadis … Wahlen in Griechenland

 Quo vadis … Griechenland ohne Wahl

Rauch-Greece-Aristoteles

›Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.‹

Diese Parole aus den 80er Jahren war prophetisch und übertrieben zugleich. Übertrieben, weil in Europa der Korridor des Wählbaren nicht verlassen wurde. Übertrieben, weil das, was sich in Chile ereignet hatte, nicht mit Deutschland oder Frankreich zu vergleichen war. Prophetisch, weil das, was in Chile vor 40 Jahren passiert ist, nun nach Europa zurückkommt.

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6 Prüfsteine auf dem Weg nach Heiligendamm – und für danach

Im Folgenden möchte ich mich auf den Teil der G-8-Gipfelgegner beziehen, die diese jährlichen Treffen der G-8-Führer weder bereichern, verbessern, noch zu ›Good Governance‹ erziehen wollen. Seit 1 1/2 Jahren rufen sie dazu auf, das Treffen in Heiligendamm zu umzingeln, zu blockieren…

Selbstverständlich ist es schwer auszuhalten, wenn die Regierungschefs der G-8-Staaten in Heiligendamm zusammen kommen, bei Kaviar und Hummer, um sich als Retter und Wohl-Täter der Welt (Klimakatastrophe, Afrika, Aids) auszurufen. Jene also, die die Hauptverursacher dafür sind, dass ein unvorstellbar gewordener Reichtum durch die systematische Verarmung eines Großteils der Weltbevölkerung in die Hände weniger gelangt. Djihadisten der freien Markwirtschaft, für die Hunger kein Verbrechen, sondern Geschäftsgrundlage ist. Ein permanenter Kriegszustand, der in Staatsterrorismus umschlägt, wenn sich die Menschen mit dem Hungertod nicht abfinden. Dieser offen zur Schau gestellte cäsarische Größenwahn hat mittlerweile zahlreiche Events geboren: Die Münchner Sicherheitskonferenz, Opernbälle, Galas der Barmherzigkeit, Wolkenkratzerfestivials …

Es gibt also gute und noch mehr Gründe, gegen dieses G-8-Treffen zu mobilisieren. In diesem Beitrag geht es darum, dies seit über 20 Jahren gemachten Erfahrungen von ›Gipfelstürmen‹ nicht auszublenden, sondern einzubeziehen.

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