Florian Heilig – Der Tod eines Zeugen. Mord oder ein Suizid aus Liebeskummer?

Florian Heilig – Der Tod eines Zeugen. Mord oder ein Suizid aus Liebeskummer?

Am 2. März 2015 wurden Vater und Schwester von Florian Heilig im parlamentarischen Untersuchungsausschuss/PUA in Baden-Württemberg gehört. Die ehemalige Freundin wurde in einer nicht-öffentlichen Sitzung gehört.

Der folgende Beitrag fasst die zahlreichen Gesprächen mit der Familie Heilig und die eigenen Recherchen der letzten 1 ½ Jahre zusammen.
Genau acht Stunden vor seiner Vernehmung als Zeuge bringt sich Florian Heilig auf fürchterliche Weise selbst um. Er verbrennt in seinem eigenen Auto – um 9 Uhr morgens, 70 Kilometer von seinem Heimatort entfernt. Das behauptet die Staatsanwaltschaft in Stuttgart, das behauptet der Gall-Bericht des SPD-geführten Innenministeriums im Februar 2014.

Traueranzeige der Familie Heilig

Traueranzeige der Familie Heilig

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Wenn Zeugen im NSU-VS-Komplex zur rechten Zeit sterben … Interview mit Thomas Wüppesahl

Wenn Zeugen im NSU-VS-Komplex zu rechten Zeit sterben …

 

Thomas Wüppesahl, Kriminalbeamter a.D., Sprecher der AG Kritische Polizisten, spricht in einem Radio-Interview über die Zustände im Ländle und warum ein Untersuchungsausschuss in Baden Württemberg zwar dringend nötig ist, aber umso weniger erwünscht.

U.a. geht es um die bewußte Vertuschung der Aufklärung des Tötungsdelikt zum Nachteil der Polizeibeamtin Michele Kiesewetter und das Sterben von Zeugen:

„ (…) hochrelevante Zeugen, merkwürdigerweise wenige Stunden vor Vernehmungen bei der Kriminalpolizei Baden-Württemberg ermordet, also starben. Es wird jetzt immer als Suizid dargestellt. Das ist dummes Zeug. Sie wurden zur Seite gebracht …

Thomas Wüppesahl spricht dabei den Tod des Zeugen Florian Heilig am 16.9.2013 an, der sich acht Stunden vor seiner Vernehmung durch das LKA Stuttgart selbst verbrannt haben soll.

Bei dem zweiten toten Zeugen, auf den Thomas Wüppesahl im Interview anspielt, handelt es sich um den Neonazi und V-Mann Thomas Richter (Deckname ‚Corelli‘), der sich seit 2012 in der Obhut eines „Zeugenschutzprogrammes“ befunden hatte.

 

Thomas-Richter-2012

 

Dessen bevorstehende Vernehmung soll eine tödliche, nicht erkannte Diabetes verhindert haben.

Hier das etwa sieben minütige Interview:  http://mediathek.tagsucht.de/?p=2011

 

Ein längerer Text zu diesem Komplex findet sich hier:

Erst verbrennen Akten, dann Zeugen – statt Fragen mediales Schweigen