8.10.2012: Häuserkampf von unten … und oben…von 1970 bis 2012

Im Rahmen der Aktionswoche                                   „Mieten? Ja, wat denn?

vom ASTA Frankfurt  und Campusantifa Frankfurt zeigen wir am

Montag, den 8. Oktober 2012 um 20 Uhr im
Festsaal Pupille/Studierendenhaus Campus Bockenheim,

(1. Stock, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt am Main)

Bilder und Filmausschnitte zum Frankfurter Häuserkampf der 70er Jahren

Ein HR-Bericht rund um die Besetzung und Räumung der Häuser in der Bockenheimer Landstrasse/Schummannstraße 1974
und ein HR-Beitrag aus dem Jahr 1973, der heute geradezu umstürzlerisch erscheint: Die Forderung nach Kommunalisierung des Bodens – als eine Antwort auf Vertreibung, explodierende Mieten, Prime Class Wohngegenden und Privatisierungen von öffentlichem Raum.

In den Häuserkampf von oben (der mehr denn je tobt) und den Häuserkampf von unten (der Vergangenheit bleiben soll) führt der Autor des Buches ein:
WIR WOLLEN ALLES – Häuserkampf Teil I (1970-1985), Band 21, Bibliothek des Widerstandes, LAIKA- Verlag, Hamburg 2012
Die anschließende Diskussion ist eine Aufforderung, nichts in der Vergangenheit zu (be-)lassen.

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14. November 2011 – Veranstaltung zur Frankfurter Stadtgeschichte

Veranstaltung im Club Voltaire, Frankfurt, Kleine Hochstraße 5 am 14. November 2011 um 20 Uhr:

Lesung und Diskussion über Häuserkampf von unten und Häuserkampf von oben….

aus dem Buch ›Wir wollen alles‹ – Häuserkampf von 1970 – 1985 (Band 21), Wolf Wetzel, LAIKA-Verlag, Hamburg, 2011/12

Die Lesung beginnt mit einem fast stattgefundenen Ereignis aus dem Jahr 1973: Ton Steine und Scherben – Sturm auf das Polizeipräsidium in Frankfurt

Dem folgt ein Blick hinter die feindlichen Linien in Freiburg aus dem Jahr 1980/81: Der Häuserkampf und der Kommissar

Der dritte Teil kehrt nach Frankfurt zurück, beginnt im Jahr 1972 und reicht bis in die Gegenwart: Die Frankfurter Skyline – ein Ensemble aus Schwarzbauten oder: der Häuserkampf von oben…kriminell erfolgreich

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der BI „Ratschlag Campus Bockenheim“

Wer sich in die krimitaugliche Geschichte Frankfurter Stadtgeschichte einlesen möchte, der kann sie hier umsehen: https://wolfwetzel.wordpress.com/category/02-bucher/geschichte-der-hauserkampfe/

Programm des Club Voltaire

Ein Staatsbegräbnis für ›68‹ (2001)

Ein Staatsbegräbnis für ›68‹ (*)

oder

Ihr Scheitern als Erfolgsstory

(*) Die Chiffre ›68‹ soll in diesem Text so übernommen werden, wie sie in der veröffentlichen Diskussion verwandt wird: Als Zusammenfassung der wilden 60er und 70er Jahre, als Assoziationskette, die von studentischen Protesten, Anti-Vietnam-Demonstrationen bis hin zur Ulrike-Meinhof-Demonstration 1976 reicht

The good, the bad and the ugly…

The bad

In jedem politischen Strafverfahren wird mehr als Recht gesprochen, wie in dem im Februar 2001 abgeschlossenen OPEC-Prozess vor dem Landgericht in Frankfurt, wo zwei mutmaßliche RZ-Mitglieder auf der Anklagebank saßen. Dort ging es gleichermaßen darum, die Geschichte militanter, bewaffneter Kämpfe (aus-)zu richten- als »Todestripp« (Joschka Fischer), »gekennzeichnet von Zynik und Gefühllosigkeit« (Hans-Joachim Klein), als »Irrweg« (Joschka Fischer), der »eine gerechtere und humanere Welt versprach – und dabei zu Mitteln und Methoden griff, für die ich früher auf die Straße gegangen wäre« (Hans-Joachim Klein).

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