„Der blinde Fleck“? Der Terroranschlag auf das Oktoberfest in München 1980 – und die Puppenspieler

Der blinde Fleck, der äußerst gut sehen kann

4.10.2016

Der Dokumentarfilm „Der Blinde Fleck“ wir heute in 3satt nochmals ausgestrahlt. Es lohnt sich, ihn anzuschauen. Dann versteht man die „blinden Flecken“ in der NSU-Aufklärung besser – vor allem die Kontinuität der „Pannen“…

Verschwörungen sind keine halluzigenen Erscheinungen, sondern eine notwendige Organisationsform krimineller und ggf. staatsterroristischer Handlungen

Parallel zum laufenden NSU-Prozess in München ist der Film ›Der blinde Fleck‹ von Autor und Regisseur Daniel Harrich ins Kino gekommen.

Der-blinde-Fleck-Plakat

Ausgangspunkt ist der Anschlag auf das Oktoberfest in München am 26. September 1980, mit dreizehn Toten und über zweihundert Verletzten. Wenn es nach den Ermittlungsbehörden geht, war dieser Terroranschlag ein irres Werk eines unpolitischen Einzeltäters – bis heute. Wenn es nach den Fakten geht, dann ist dieses Ergebnis eine Quersumme aus unterschlagenen Beweismitteln, falsch gelegten Spuren und der massiven Weigerung, den politischen Kontext des ›Einzeltäters‹ und deren, die dieses Ergebnis unbedingt wollten, zu benennen.

Dieser Film, die Erinnerung an dieses mörderische Ereignis sind auf dem Hintergrund der gerade stattfindenden ›juristischen Aufarbeitung‹ der neonazistischen Mord- und Terrorserie des NSU auch so etwas wie ein Déjà-vu … vieles kommt einem so unerträglich bekannt vor:

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16.2.2014 – Veranstaltung im Waldheim Gaisburg/Stuttgart

Veranstaltung im Waldheim Gaisburg e.V./Stuttgart-Ost zum NSU-VS-Komplex

Sonntag, 16. Februar, 12 Uhr

Waldheim Gaisburg

Waldheim Gaisburg e.V.
Obere Neue Halde 1
70186 Stuttgart-Ost

http://www.waldheim-gaisburg.de/2.html

Erst verbrennen Akten, dann Zeugen – Der blinde Fleck, der äußerst gut sehen kann

In diesem Jahr kommt der Film ›Der blinde Fleck‹ von Autor und Regisseur Daniel Harrich ins Kino. Es geht um den Anschlag auf das Oktoberfest in München 1980, der zuerst ›Linksterroristen‹ und dann einem unpolitischen und verrückten ›Einzeltäter‹ zugeschrieben wurde. Es geht um ein Déjà-vu … es kommt einem alles so unerträglich bekannt vor:

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