Das gestellte Ende des NSU – Selbstmord aus dritter Hand

Das gestellte Ende des NSU – Selbstmord aus dritter

Hand (Teil II)

aktualisiert am 21.5.2014

Wenn man sich mit der offiziellen Version des Endes des NSU beschäftigt, den Selbstmord der beiden NSU-Mitglieder Mundlos und Böhnhardt 2011 in Zweifel zieht, macht man sich sehr wenige Freunde – von denen wahrscheinlich die aller meisten die falschen sind. Richtig groß wird die Ablehnung, wenn man anhand der vorliegenden Fakten einen Mord nicht ausschließt, also die Tat eines ›Dritten‹ für wahrscheinlicher und plausibel hält – wer auch immer mit welchem Motiv diese Morde begangen hat. Man kann die Rollgitter hören, während man die Gründe dafür ausführt und darlegt.

 

Quelle: Migazin

Quelle: Migazin

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Dreizehn Jahre gekonntes Versagen im Fall der neonazistischen Terror- und Mordserie des NSU. Zwei Jahre geballter Unwille, diese aufzuklären

Eine Halbzeitbilanz

Der erste Teil setzt sich mit den Medien – von rechts mit mittig – auseinander. Wie erklären sich diese das ›Versagen‹ aller deutscher Behörden über dreizehn Jahre hinweg? Und wie erklären sie sich den vielfach belegten Umstand, dass staatliche Behörden u.a. im Gestalt von V-Leuten ›am Küchentisch‹ des NSU saßen, ohne diese einzigartigen Gelegenheiten zu nutzen, Mitglieder des NSU zu verhaften, die Terror- und Mordserie zu stoppen?

Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Resonanzen aus dem antifaschistischen und antirassistischen Spektrum? Wie wird dort der NSU-Terror eingeordnet? Wie erklären sie sich das ›Versagen‹des Staates? Welche Rolle spielt der Staat beim dreizehn Jahre langen Gewährenlassen dieses neonazistischen Terrorrs?

Teil I

Zwei Jahre politische und juristische Aufklärungsarbeit haben der offiziellen Version nichts anhaben wollen, das ›komplette Behördenversagen‹ sei die Quersumme aus absichtslosem Versagen Einzelnen, chaotischen Behördenzuständen und vorsatzloser Pannen.

Wer diesen sehr sektorialen, maßgeschneiderten Blackout deutscher Behörden für unglaubwürdig hält, stößt auf viele Erklärungsansätze. Im Folgenden geht es darum, die zum Teil verwirrende Rolle der Medien nachzuzeichnen. Zum anderen möchte dieser Beitrag auch der Frage nachgehen, wie sich linke, antifaschistische und antirassistische Gruppen dazu positioniert haben, welche Erklärungsansätze dort zu finden sind.

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