8.7.2013 Der NSU-VS-Komplex und der tiefe Staat… in Hanau

Buchvorstellung „Der NSU-VS-Komplex“ und das System der Pannen…wie „tief“ reicht der Staatsanteil am Nationalsozialistischen Untergrund/NSU?

Ort: Autonomes Kulturzentrum Hanau, Metzgerstr.8

Zeit: Am Montag, den 8.7.2013 um 20:00 Uhr

Zuerst werden an einigen beispielen das system der“ungereimtheiten“ vorgestellt: von der adressenliste, einem regelrechten who is who der nazigruppe, die in der garage 1998 gefunden und angeblich nie ausgewertet wurde; zum überwachungsvideo vom nagelbombenanschlag in köln 2004, der ohne folgen blieb; zum verfassungsschützer Andreas Temme, der beim mord im internetcafe in kassel 2006 anwesend war, sich weder gemeldet, noch etwas mitbekommen haben will; zu den zahlreichen polizisten, die mitglied des ku-klux-klan waren, und später zufällig in dergleichen beweissicherungs- und festnahmeeinheit (BFE) in böblingen waren, in der die 2007 getötete polizistin kiesewetter dienst tat; schließlich über die gezielten schredderaktionen quer durch alle deutschen behörden, um spuren und zusammenhänge zu vertuschen…

was bedeutet es, wenn aus dem staatlichen sicherheitsapparat über 13 jahre lang für eine nazi-gruppe und ihre mordserie zumindest eine deckung, wenn nicht gar eine unterstützung und direkte zuarbeit organisiert wurde?

wir wollen am montag abend versuchen, auch über eine politische einschätzung dieser unglaublichen ereignisse zu diskutieren und wir empfehlen dazu noch das lesen von zwei texten (aus cicero und wildcat), die sich aus sehr verschiedenen blickwinkeln „den tiefen des staates“ nähern und die damit das spannungsfeld umreißen, in den der „nsu-skandal“ u.e. eingeordnet werden müsste.
angehängt die links zu diesen zwei lesenwerten texten sowie nochmal die kurze einladung zur veranstaltung.

Advertisements

4 Antworten to “8.7.2013 Der NSU-VS-Komplex und der tiefe Staat… in Hanau”

  1. Ein Münchner Says:

    Hallo Herr Wetzel!

    Ich habe einen Gedanken, der mir nicht mehr aus dem Kopf will. Ist V-Mann „Tonfarbe“ Carsten S.?

    Carsten S. ist in Neu-Delhi in Indien geboren. Er nannte im NSU Prozess einen Vorfall, wo er bei einer Polizeikontrolle aufgrund seiner Hautfarbe „gehänselt“ wurde.

    Einen indischen Teint könnte man durchaus mit Tonfarbe umschreiben.
    Und ein homosexueller Neonazi in Führungsposition (rechte Hand von Wohlleben) ist aufgrund seiner Sexualität leicht erpressbar.

    Die (angeblich erfolglose) Anwerbeaktion des Verfassungsschutzes hieß „Delhi“.

    Aus Stuttgarter Nachrichten ( https://tinyurl.com/mw4kla3 ):

    „In den Papieren vermerkten die Geheimen nicht, ob die Anwerbung erfolgreich war. Am 10. Juni hatte einer der Juristen der Nebenkläger Carsten S. ausdrücklich gefragt, ob er einmal eine Verpflichtungserklärung für einen Nachrichtendienst unterschrieben habe. Der Beschuldigte hatte damals ausweichend geantwortet, dass er „daran keine Erinnerung“ habe. Als der Anwalt nachhakte, räumte S. ein, einmal „eine Verpflichtungserklärung bei der Polizei“ unterschrieben zu haben. An mehr könne er sich aber wirklich nicht erinnern.“

    Es gibt seit geraumer Zeit Zweifel daran, dass Carsten S. die Ceska übergeben hat. Der Tag heute im NSU Prozess hat die Zweifel weiter genährt:

    Erst 2 Jahre nach dem ersten NSU Mord an Enver Şimşek wurde ein Gutachten über die eine Tatwaffe erstellt. Für die andere Tatwaffe gibt es gar kein Gutachten. Man weiss nicht einmal wieviele Schüsse abgefeuert wurden: Von 7 bis 9 Schüssen ist die Rede.
    Das Video zu den waffentechnischen Untersuchungen ist verschwunden.

    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/26-verhandlungstag-im-nsu-prozess-lka-experte-gibt-langsame-ermittlungen-zu/8535224.html

  2. Wolf Wetzel Says:

    herzlichen Dank nach München.Nach dem was die Stuttgarter Zeitung schreibt, ist auch folgendes möglich und alles andere als unwahrscheinlich: Carsten Schultze wurde sowohl als V-Mann der Polizei (das bestreitet er ja nicht), als auch als V-Mann des Verfasssungschutzes angeworben/geführt. Wenn Carsten Schultze also Winter 2000 die Mordwaffe übergeben haben will, stellt sich die Frage, ob er dies nicht nur als Nazi, sondern auch als V-Mann (der Polizei bzw. des VS) gemacht hat? Diese Spur dürfte mehr als brisant sein…und das ist auch der Grund, warum alle V-Mann-Akten von ‚Tusche‘ bis ‚Tonfarbe‘ (angeblich) gelöscht wurden. Also dranbleiben!

  3. Zuschauer Says:

    Merkel – die komplette Aufklärung bei den rechtsterroristischen NSU Morden forderte – wirft die Propagandamaschine an und besuchte Dachau…..

    Eine Frechheit sonders-gleichen, auf der einen Seite 15 Jahre lang Neonazis decken, zusammen mit ihrem Kettenhund Friedrich Vertuschung und Erpressung betreiben und nun pressewirksam die Betroffene spielen?

    Dieser NSU Bundesuntersuchungsausschuss war und ist ein Witz, wo nur abgeklopft werden sollte, wo man den Deckel draufmachen muss und Realitäten sowie Beweise, dass staatliche Stellen nicht nur deckten sondern bewusst weggeschaut haben, forciert hat!

    German Chancellor Angela Merkel has visited the remains of the Nazi concentration camp at Dachau in southern Germany, where more than 43,000 people were killed by the Nazis from 1933 to 1945.

    Mrs Merkel’s visit on Tuesday was the first by a German chancellor to Dachau.

    She was invited by a former inmate, 93-year-old Max Mannheimer, who was liberated from Dachau by American soldiers in 1945. Beforehand, she said she had been touched that Mr Mannheimer, the head of the survivor group of Dachau, had invited her.

    She said she was travelling there with feelings of shame and sadness, adding: “What happened at the concentration camps was and continues to be incomprehensible.”

    On Saturday, Mrs Merkel said anti-Semitism and racism remained a threat to democracy in Europe

  4. Alexander Gronbach Says:

    1. Tatverdächtger Alexander Neidlein im Mordfall Michele Kiesewetter & Mordversuch Martin Arnold

    a. Dokument NIA und Anwerbung durch BFV zu Alexander Neidlein

    Im April 1994 unterschrieb Alexander Neidlein beim NIA (National Intelligence Agency – South Africa) ein Dokument und wurde wegen versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten zu nur 30 Monaten Haft verurteilt.

    Nach seiner Abschiebung verbüsste er eine Haftstrafe wegen Postraubes in BRD. Hier wurde Alexander Neidlein mehrfach von zwei Beamten des BFV in der Haftanstalt besucht.

    b. Anfrage des BFV beim NIA im Oktober 2005

    In einer Anfrage des BFV vom Oktober 2005 betr. rechtsextremistischen Gewalttätern, hier Südafrikaaufenthalte eines Alexander Neidlein, Andre Kapke (schau an, schau an….) u.a. wurde seltsamerweise seitens des BFV eine rechtsterroristische Zellenstruktur erwähnt und abgeklopft, ob Erkenntnisse des NIA vorliegen würden? Anstatt NSU wurde diese Zellenstruktur als „National Socialist Movement“ bezeichnet. Unter „paragraph 5.1 bis 5.4“ wird eindeutig dargelegt, dass Erkenntnisse aus den Bundesländern Baden Württemberg und Sachsen vorliegen, dass Neidlein, Kapke und andere Personen dieser Gruppe angehören? Unter „paragraph 7.4 wird angefragt, ob die Namen „Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sowie ein Eckart Braeuninger“ dem NIA bekannt wären.

    c. Phantombild der SOKO Parkplatz welches Neidlein gleicht

    Es steht wohl ausser Frage, dass dieses Phantombild Neidlein gleicht!

    In einem Vermerk zur Vernehmung des Neidlein vom 17 Dezember 2012, wurde ganz klar festgestellt, dass Neidlein sehr enge Kontakte zu mindestens 5 Personen hat, welche dieser Rechtsterroristischen Gruppe nahestehen bzw. deren Mitglieder sind. Erst nach Intervention des Bundesinnenministeriums wurden bis auf den Kontakt zu einem Jan Botho Werner alle Punkte entfernt. Seltsam erscheint auch, dass diese Punkte erst mit dem BFV abgeklärt wurden? D.h. Neidlein ist eindeutig eine VP des BFV!

    2. Behauptung des LFV Beamten Rainer Oßwald (alias Öttinger) er wäre nicht am 25 April 2007 in Heilbronn gewesen….

    a. Das LFV BW räumte gegenüber dem PUA ein, anhand Überprüfung des Fahrtenbuches wäre ein Mitarbeiter in Heilbronn gewesen. Der Eintrag wäre jedoch erst um 15 Uhr vorgenommen worden. (Also erst nach dem Mordanschlag.) Seltsamerweise war es jedoch ein Beamter aus Bereich „VP Führung“….. Öttinger gab jedoch in seiner Vernehmung vor PUA an, weder er noch jemand seiner Kollegen wäre in Heilbronn gewesen.

    b. in der VS NfD Akte (Anlage zu Thomas Richter – Erkenntnisstand September 2012 ff.) wird eindeutig darauf hingewiesen, dass Richter im Jahre 2007 mehrfache Treffen mit seinem VP Quellenführer in Heilbronn hatte.

    c. Leider wurden alle Akten zu disziplinarischen Punkten gegen den LFV Beamten aus den PUA Berichten entfernt.

    3. Komplett entfernter Bericht des LFV Baden Württemberg aus PUA Abschlussbericht zu „Krokus“ vom Mai 2012

    „Inf. Krokus hatte sich zu diesem Zeitpunkt wohl
    5 schon selbst gegenüber G. als Quelle
    6 des Verfassungsschutzes enttarnt, obwohl ihr
    7 VM-Führer sie immer wieder aufforderte, dies
    8 nicht zu tun. G.s Ausführungen in seiner
    9 E-Mail an das Innenministerium sind zum Teil
    10 zutreffend, zum Teil vollkommen aus der Luft
    11 gegriffen. So gab Inf. Krokus weder
    12 Informationen zum Polizistenmord der NSU in
    13 Heilbronn weiter, noch wurde sie vom LfV auf
    14 G. angesetzt. […]

    Wurde auf Weisung des IM Friedrich komplett unterschlagen. Es hat nur einen kleinen Schönheitsfehler, die E-Mail an IM Gall liegt hier vor. Sowie das Orginal an den PUA. Mutet sich daher geradezu lächerlich an, diese E-Mail als Geheim, NfD VS usw… zu kennzeichnen. Das LFV versucht nur, zu vertuschen, dass die Meldung weitergeleitet wurde, dass der schwerverletzte Martin Arnold ausgespäht wurde. Weshalb wurde dann Martin Arnold in einen besonders gesicherten Bereich innerhalb des Krankenhauses Ludwigsburg verbracht, es wurde doch angeblich nicht bekannt, dass jemand sich für seinen Gesundheitszustand interessiert?

    4. Erfundenes Wohnmobil mit Kennzeichen C-PW-87

    Akte ohne Tagebuchnummer welche durch Analyse belegt, dass es kein Wohnmobil im Bereich Teresienwiese gab, das überprüfte Wohnmobil (braun – busähnlich – ohne Alkoven) war eindeutig nicht das vom „TRIO“ jeweils eingesetzte Wohnmobil. Das nachträglich erfunde Wohnmobil ist eine Weisung des IM Baden Württemberg, siehe Vermerk – es existierte nie eine Kennzeichenspeicherung mit C – PW – 87. (siehe auch KHK G. Schlussbericht zum Wohnmobil C-PW-87)

    LKA Fahrtberechnung Tatort zu Ringalarmpunkten ohne Datum. (Kommt kein Wohnmobil vor!)

    KHK K. – Vermerk vom 15 Juni 2011 (Abweichende Bewertung & Relevanz…..)

    5. Erfindung, eine Frau, welche Beate Zschäpe ähnelt, wäre auf einer Videoaufzeichnung am Bahnhof Heilbronn zu sehen.

    KHK Kin. – zu Videoüberwachung / Auswertung Bäckerei Yomas am Bahnhof Heilbronn. (Wie kam dann diese schwachsinnige Falschmeldung in Umlauf, dort wäre Beate Zschäpe nebst dem Zugführer der BFE 523 und EZ 514 gesehen worden?) Die Frau, welche auf dem Video rechte Seite im Bild zu sehen ist, gleicht eindeutig der rechtslastigen Friseurmeisterin Nelly R….


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s