7.7.2010 – In Gedenken an Fritz Teufel

„Wenn‘ s der Wahheitsfindung dient…“  … ein B-libi


„Fritz wurde von den Ermittlungsbehörden vorgeworfen, er wäre an der Entführung des Peter Lorenz beteiligt gewesen. Er ging wieder ins Gefängnis und fünf Jahre später, als im Lorenz-Prozeß die Urteile gesprochen wurden, legte er sein berühmtes Alibi vor, daß er im Tatzeitraum gar nicht in Berlin gewesen sein konnte, weil er in einer Essener Fabrik gearbeitet hatte. Das nannte er sein ‚B-libi‘. Der Staat war sehr durcheinander und völlig desavouiert – super peinlich. Als ein Staatsanwalt mal kundgetan hat, daß es nicht verwunderlich wäre, wenn man mit dem Nachnamen ‚Teufel‘ im Gefängnis landen würde, hat Fritz einen Brief aus dem Knast mit den Worten unterschrieben: ‚Still schäm ich mich in meiner Zelle – Fritz Teufel, Ausgeburt der Hölle.'“ Bommi Baumann/Junge Welt vom  12.7.2010

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