20.6.2014 – Zur Geschichte und Aktualität der Kämpfe am Frankfurter Flughafen

Eine Veranstaltung im Rahmen des Sommercamps im Treburer

Wald/Frankfurter Flughafen

Freitag, den 20. Juni 2014 | 20 Uhr

 

Zur Geschichte und Aktualität der Kämpfe am Frankfurter Flughafen

 

Lesung, Vortrag und Diskussion mit Wolf Wetzel, Autor der dokumentarischen Erzählung „Tödliche Schüsse“ – über den Widerstand gegen die Startbahn 18 West.

So unterschiedlich der Widerstand gegen die Startbahn 18 West zu den (Montags-)Protesten gegen die neue Landebahn Nord erlebt wird, so verschieden die Erinnerungen, die Bezugnahmen und Abgrenzungen sind, so stellt sich doch die Frage: Ist es möglich, die Erfahrungen der 80er Jahre für das fruchtbar zu machen, was seit ein paar Jahren rund um den Frankfurter Flughafen passiert?

 

Strategiedebatte

 

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“Tödliche Schüsse”-DVD ein Hör-Seh-Buch

Auf Grundlage der dokumentarischen Erzählung “Tödliche Schüsse” ist eine audiovisuelle Erzählung (Hörsehbuch) mit über 160 Originalfotos und Bilddokumenten sowie weiterem Bonusmaterial entstanden, die nun als DVD  vorliegt und z.B. über Wolf Wetzel oder den Unrast Verlag bezogen werden kann.

Links zum Webtrailer
YouTube: www.youtube.com/watch?v=Fz7KFbxhlII
Sevenload: de.sevenload.com/…Toedliche-Schuesse…
Ipernity: www.ipernity.com/…/4144267/
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Buchbesprechung von Stattweb

Güde, Fritz:
Buchbesprechung: Wolf Wetzel – Tödliche Schüsse. Eine dokumentarische Erzählung der Kämpfe um die STARTBAHN WEST
News-Beitrag auf stattweb.de vom 15.April 2009

Bald dreißig Jahre seit der Räumung des Hüttendorfs im Stadtwald Frankfurt. Und wie vergessen das alles! Nachdem der Stadtrat in Kelsterbach immer noch geneigt scheint, den Stadtwald zu verkaufen, trotz Bürgerbegehren, scheint der letzte Widerstand gebrochen gegen weitere Blähung des Flughafens in die verbliebenen Grüngebiete hinein. Gebrochen alle Versprechungen von damals.

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Lesungen ++ Veranstaltungen ++ (Strategie-)Diskussionen

Tödliche Schüsse

Eine dokumentarische Erzählung

Tödliche Schüsse

ISBN-13: 978-3-89771-649-0
Ausstattung: br., 296 Seiten

Preis: 18.00 Euro

Unrast Verlag

Münster, 2008

Die Erzählung verknüpft die Dokumentation einer Nachtdemonstration gegen den Frankfurter Flughafen am 2.11.1987, aus der heraus tödliche Schüsse auf Polizeibeamte abgegeben wurden, mit prägenden Ereignissen der 80er Jahre…Zerstörung eines Nazi-Buchladens, Tod eines Antifaschisten, Tschernobyl, Sabotageaktionen… (mehr dazu weiter unten)

Wer dazu eine Veranstaltung, eine Buchlesung machen will,
wer zu einem anderen Text eine Diskussionsveranstaltung machen will,
möge direkt Kontakt (Formular auf der Startseite) aufnehmen oder sich an den Unrast-Verlag wenden.

“Tödliche Schüsse”-DVD ein Hör-Seh-Buch

Wer eine HörSehbuch-DVD-Vorführung der audiovisuellen Erzählung ganz oder in Teilen veranstalten will, möge ebenso direkt Kontakt (Online-Formular oder E-Mail) aufnehmen.

Tödliche Schüsse – Kurzfilm zum Buch

toedliche schuesse Kurzfilm einer szenischen Lesung (eine Art Live-Hörsehbuch) vom 2.11.2007 in Frankfurt a.M. aus dem gleichnamigen Buch von Wolf Wetzel aus Anlaß des 20. Jahrestages der tödlichen Schüsse an der Startbahn West Frankfurt, inklusive der Rückblende “Und Beton brennt doch!”
Autor: Dirk Schneider BRD 2008 (Länge 11:40 min)


Der Film im Internet, Streaming:

-> bei Ourmedia: Online-Video (Flash-Stream, Flashplayer erforderlich)
-> oder: “Tödliche Schüsse” (MP4, VLC-Media-Player empfohlen)
-> oder: “Tödliche Schüsse” (MP2, sehr große Datei !, VLC-Media-Player empfohlen)

Zum Abspielen der Internetvideos im externen Player z.B. als MP4-Datei oder MP2-Datei wird der kostenlose Multi-Mediaplayer VLC-Media-Player empfohlen. Ein kostenloser Flash-Player ist z.B. der “Adobe Flash Player“.

Bilder zur Startbahnbewegung

Eine Serie von Fotos aus den Jahren 1979 bis 2008 findet ihr unter:

http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/startbahn_west.html

11.4.2009 Tödliche Schüsse, Filmabend, Berlin

Die tödlichen Schüsse an der Startbahn West – Eine szenische Lesung

Veranstaltung zum 20. Jahrestag

Tag: Freitag, der 2.11.2007

Uhrzeit: 20 Uhr

Ort: Bürgerhaus Bornheim-Mitte

Arnsburgerstr. 24, Frankfurt/M.

(U-Bahnstation Höhenstrasse)

Clubraum 1

 

 

Die tödlichen Schüsse an der Startbahn West – Eine szenische Lesung

 

 

Am 2.11.2007 ist der 20. Jahrestag eines Ereignisses, das als Novum in die Geschichte sozialer Bewegungen eingehen sollte: Im Verlauf einer Nachtaktion an der Startbahn West, an der sich ca. 400 StartbahngegnerInnen beteiligten, wurden tödliche Schüsse auf Polizeibeamte abgegeben.

 

Für Startbahnbefürworter war schon lange, sofort alles klar. Sie wussten, wer es war und wie es dazu kommen musste: Von »eine(r) Gruppe von terroristischen Gewalttätern«, die ein »Inferno« anrichteten, sprach Springers ›Abendpost‹, die liberale ›Zeit‹ wusste vom »kaltblütigen Mord (…) als ultimative Perversion unserer Versammlungsfreiheit« zu berichten und der ›Spiegel‹ konnte sich nicht satt sehen und halluzinierte von einer »schwerbewaffnete(n), blutige(n) Wanderarmee«.

Viele sahen in der Beerdigung der Startbahnbewegung die Gelegenheit, eine Grabesrede zu halten, u.a. Grüne Politiker, die einst versprachen, den Protest ins Parlament zu tragen, bis nur noch ihre eigene Karriere übrig blieb.

Die Startbahnbewegung konnte es, im wahrsten Sinne des Wortes nicht fassen:

 


 

  • War es eine geplante Aktion einer Startbahngruppe? War es eine Staatsschutzaktion?
  • Waren die Schüsse logischer Endpunkt einer Radikalisierung?
  • Welches Ziel kann eine Bewegung ansteuern, die nicht nachhause geht, wenn das Projekt durchgesetzt ist?
  • Wie kann ein Konflikt politisch bleiben, wenn das stärkste Argument des Staates Gewalt ist?
  • Wie vielfältig und unterschiedlich darf, muss eine Bewegung sein, für wie viel Bestimmtheit sind alle verantwortlich?

 

Auch wenn diese Fragen nach den tödlichen Schüssen drängender wurden – sie standen lange vorher im Raum.

Auch wenn es die Startbahnbewegung so nicht mehr gibt – die Fragen sind geblieben, die Suche nach Antworten ist immer auch eine Auseinandersetzung mit der Geschichte.

 

 

Die szenische Lesung basiert auf über fünfzehn geführte Interviews mit damals Beteiligten. Zentraler Ort der Erzählung ist die Startbahn West, der 6. Jahrestag der Hüttendorfräumung. Die ZuhörerInnen begleiten die damals Beteiligten durch den Wald, an die Startbahn, zurück nach Hause, ins Polizeigewahrsam, zum Verhör – eingeholt von Ereignissen, die ihr bisheriges Leben grundsätzlich ins Wanken brachten (Tod von Günther Saré, Tschernobyl, Strommastaktionen). Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen waren so verrückt, so unglaublich, so mutig, so aberwitzig, so konsequent und größenwahnsinnig wie es Menschen sein müssen,

die den gefahrlosen Pfad der reinen Kritik verlassen.

 

Dass Geschichte nicht in der Vergangenheit liegt, sondern in der Gegenwart des Begreifens wird Ende dieses Jahres – ganz unphilosophisch – Realität. Dann ist das Planfeststellungsverfahren zum Bau einer dritten (Nord-)Landebahn durch den Kelsterbacher Wald abgeschlossen – Startschuss für die Rodung.

 

Die szenische Lesung basiert auf einem Buchprojekt

Weitere Informationen unter: www.wolfwetzel.wordpress.com

 

 

 

 

Dazu gibt es Bilder, Dias und aktuelle Informationen zur Startbahn-Nord.

Im Rahmen der (Gegen-)Buchmesse: www.gegenbuchmasse.de

 

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