15.4.2013 – Die Häuser den Leuten, die darin Wohnen… – Zur Geschichte und Gegenwart von Häuserkämpfen

Autorenlesung mit Wolf Wetzel aus “Häuserkampf I. Wir wollen alles – der Beginn einer Bewegung” LAIKA Verlag 2012

Montag 15.04.2013 | 19:00 Uhr | Buchladen “Rote Strasse” | Nikolaikirchhof 3 | 37073 Göttingen

Die Häuser den Leuten, die darin Wohnen… - Zur Geschichte und Gegenwart von Häuserkämpfen

Wohnungsnot, steigende Mieten, Verdrängung von Menschen mit weniger Geld in die Randbereiche der Städte… was genau wie die aktuelle Lage klingt hat in der BRD lange Tradition: Wohnen wird zum Wertfaktor. In den 1960ern, 70ern, 80ern formierte sich in einigen Städten Widerstand und die Menschen nahmen sich den Lebensraum, den sie brauchten, sodass in Berlin zwischenzeitlich 164 Häuser besetzt waren, oder Initiativen aus Studierenden und Bürger_innen wehrten sich gegen Investor_innenpläne im Frankfurter Westend und besetzten Häuser oder dergleichen mehr.

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23.3.2013 – Auf den Barrikaden

Im Rahmen des LICHTER Filmprogramm 2013 gibt es  auch den Themenschwerpunkt “Stadt”, der die Welt des Films mit der der Wirklichkeit zusammenbringen möchte.

Dazu gibt es mehrere Podien, u.a. dieses, am Samstag, den 23. März 2013:

18-20 Uhr: Auf die Barrikaden – Geschichten vom Häuserkampf

Jeder Stein der abgerissen, wird von uns zurückgeschmissen.

Häuserrat-Frankfurt

Zur Hochphase des Frankfurter Häuserkampfs in den 60er und 70er Jahren war dieser Spruch auf den Hausfassaden im Westend zu lesen. Wir erzählen die Geschichten von Protest und Aufbruch: im Film und auf der Straße und von gestern bis heute.

Mit (u.a.): Kelly Anderson (Filmemacherin, My Brooklyn, New York)

– Wolf Wetzel (Autor und Publizist, u.a. „Aufstand in den Städten“, Frankfurt)

– Cornelia-Katrin von Plottnitz (Stadträtin und Theatermacherin, Frankfurt)

– Tim Schuster (Initiative Offenes Haus der Kulturen, Frankfurt)20:00 Uhr: Was ist Stadt, was ist Stadt nicht? Philosophisches Gespräch

Veranstaltungsort: VAU, Frankfurt, Mainzerlandstr.23

http://www.lichter-filmfest.de/de/programm/vortrag-diskussion-performance.html

 

Eine ausführliche Dokumentation des Frankfurter Häuserkampfes findet sich in dem Buch:

WIR WOLLEN ALLES – Häuserkampf Teil I (1970-1985),Wolf Wetzel, Band 21,

Bibliothek des Widerstandes, LAIKA- Verlag,

Hamburg 2012,  ISBN: 978-3-942281-05-8

Frankfurter Häuserkampf – Wie alles anfing

Wolf Wetzel

Die Geschichte des Blocks ist auch die Geschichte eines Frankfurter Stadtteils

Wie alles anfing – die „68er“ der Nichtwählbaren

Häuserkampf-BILD-ung

 

Ich will Ihnen mal erzählen, wie das damals gelaufen ist. Die Stadt wollte rund um die Hochhäuser möglichst viel Freiraum schaffen…. (Immobilienmakler und Investor Ignaz Bubis)

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Schwarz-Grün – eine Klasse für sich

Das Gesellschaftshaus im Palmengarten in Frankfurt –oder:

Wie extreme Minderheiten von braven Mehrheiten ausgehalten werden

Das ehrwürdige Gesellschaftshaus im Palmengarten, also in aller bester Lage, wurde für ca. 40 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln saniert. Dies ging damit einher, dass man den BürgerInnen das Blaue (hier also das Schwarz-Grüne) vom Himmel versprach.

Ein Haus für alle Frankfurter‹ (ehemalige CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth) sollte es werden.

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Dann qietscht die Seele – eine Rezension

Markus Mohr hat für die Tageszeitung ›Junge Welt‹ eine Rezension zu dem Buch ›Häuserkampf I – Wir wollen alles – der Beginn einer Bewegung‹ verfasst – mit einem wunderbaren Zitat aus dem Film aus Freiburg ›Passt bloss auf‹:

 

Einen Horror haben

Dann qietscht die Seele: In der »Bibliothek des Widerstands« ist der Band »Häuserkampf 1« erschienen

Von Markus Mohr

Es gibt viele Gründe, leerstehende Häuser zu besetzen. Der Einsichtigste bezieht sich auf den Geldbeutel. Genauso legitim, aber ungleich komplizierter wird es, wenn man damit den Anspruch »anders zu leben« realisieren möchte. Wo fängt das an, und wo soll das alles aufhören? Auf jeden Fall ist die öffentliche Besetzung ein politisches Symbol gegen die Privateigentümerei.

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Buchvorstellung: WIR WOLLEN ALLES – Häuserkampf Teil I (1970-1985)

Mit einer klitzekleinen Verspätung kommt nun der Band

WIR WOLLEN ALLES – Häuserkampf Teil I (1970-1985),Wolf Wetzel, Band 21,

Bibliothek des Widerstandes, LAIKA- Verlag,

Hamburg 2012,  ISBN: 978-3-942281-05-8

pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2012 heraus.

*wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen* wir bitten die Verzögerung zu entschuldigen* wir bitten die Verzögerung zu…

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18. März 2012 – Strategien der Aneignung: Besetzen lohnt sich – bleiben auch!

Im Rahmen des Aktionistischen Kongresses »Wem gehört Frankfurt?« vom 16. bis 18. März 2012 in den Räumen des Studierendenhauses an der Uni Frankfurt
finden u.a. folgende Veranstaltungen statt

Sonntag, den 18. März 2012 von 10.30 – 12 Uhr:
Strategien der Aneignung: Besetzen lohnt sich – bleiben auch.
Referent: Wolf Wetzel

 

Häuserkampf von Oben

 

Weitere Infos zum Kongress unter:

http://www.wemgehoertdiestadt.net/

Die beiden Texte, der dieser Veranstaltung zugrunde liegt, findet ihr hier:

Monopoly und/oder Barricada – Ein Rück- und Ausblick auf Häuser – und Stadtkämpfe/Teil I

Monopoly und/oder Barricada – Wem gehört die Stadt /Teil II

Diese Texte erscheinen in dem Buch: “Besetzen lohnt sich – bleiben auch”. Geschichte der Häuser- und Stadtkämpfe von 1985 bis morgen. Andrej Holm und Wolf Wetzel, LAIKA-Verlag Hamburg, Bibliothek des Widerstandes, 2012

18.2.2012 – Widerstand ist machbar, Frau Nachbar

Widerstand ist machbar, Frau Nachbar
Eine Lange Nacht über Hausbesetzer und ihre Geschichten

Von Günther Herkel
Deutschlandradio Kultur
Freitag, den 18.2.2012 von 00.05 Uhr – 3.00 Uhr
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/langenacht/

Sag mal, ist hier heut ‘n Fest?” – “Sowas ähnliches, das Bethanien wird besetzt.” Eine Liedzeile aus dem “Rauch-Haus-Song” der Berliner Band Ton Steine Scherben, entstanden bei der Besetzung des Georg-von-Rauch-Hauses Ende 1971. Gegen die Auswüchse einer Stadtpolitik, die das Recht auf Wohnen Kapitalinteressen auslieferte, regte sich in diesem Lande periodisch organisierter Widerstand.

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Weihnachtsbrief an den Oberbürgermeister-Kandidaten der Frankfurter SPD

                                                        Offener Brief an den Genossen Peter Feldmann

Lieber Genosse Peter,

zum Jahresausklang wirbt deine Partei für eine Veranstaltung:

»Gut Wohnen! Macht Wohnen arm?«

Respekt, Respekt: Wie lange hat deine Partei über diese vordergründig ausgewogene und hintersinnige Paradoxie gebrütet?

Liebe Genosse Peter,

lasst euch für die Beantwortung dieser Frage ruhig Zeit. Noch seid ihr ja in der Opposition, da darf, da muss man ja solch kecke Fragen stellen (dürfen).

Bevor ihr also darauf eine Antwort findet, könntet ihr doch folgende Fragen vorneweg schon einmal beantworten:

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Der Häuserkampf und der Kommissar

Der Häuserkampf und der Kommissar

 

Freiburg – Ausgangslage:

1980 stürmten etwa 2.000 PolizeibeamtInnen das besetzte Dreisameck-Gelände und vertrieben die über 200 BewohnerInnen. Nicht viel später wurde das Gelände dem Erdboden gleichgemacht – mehrere Wohnhäuser sollten lukrativeren Verwertungsmöglichkeiten Platz machen. Anstatt die Proteste im Keim erstickt zu haben, solidarisierten sich immer mehr Menschen mit den HausbesetzerInnen. Über 10.000 Menschen protestierten gegen den Abriss des Dreisamecks und gegen wachsende Repression. Kurz darauf wurde der Schwarzwaldhof besetzt. Die beschauliche Wohlfühlstadt geriet in Aufruhr. Aus Freiburg wurde Polizeiburg, ein Belagerungszustand.

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